Blog:03.02.2026 – Inhalt verwalten
Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mir am Herzen liegt: Ich bin kein Freund des Gutenberg-Editors von WordPress, des Drupal Canvas, des RTE in Typo3 oder des CKEditor. Ich möchte diese Web-Tools nicht schlechtmachen – sie haben ihre Berechtigung und viele Vorteile. Ich persönlich bin jedoch ein großer Fan des „Code as Docs“-Prinzips. Das bedeutet, dass ich meine Dokumentation direkt beim Programmieren, zum Beispiel in Visual Studio Code, schreibe. Für mich fühlt sich das natürlicher und freier an als die Arbeit mit klassischen Editoren wie WordPress. Dort habe ich oft das Gefühl, nicht die absolute Freiheit zu haben, die ich mir wünsche. Ich arbeite gern mit Markdown, AsciiDoc, LaTeX und Wikitext, weil ich so bessere Kontrolle habe.
Beispielsprachen
- Markdown
- AsciiDoc
- LaTeX
- Wikitext
Beispieldiagramme
- Mermaid.js
- PlantUML
In Visual Studio Code gibt es zwei gute Erweiterungen: Wikitext und WordPress Post. Damit kann ich in Visual Studio Code bleiben.
Wikitext
Die Wikitext-Erweiterung für Visual Studio Code ermöglicht das Bearbeiten und die Vorschau von Wikitext-Dateien direkt im Editor. Ich kann Inhalte bearbeiten, dann herunterladen und hochladen.
WordPress Post
Die WordPress Post-Erweiterung für Visual Studio Code ermöglicht das direkte Veröffentlichen und Bearbeiten von Beiträgen auf einer WordPress-Seite aus dem Editor heraus. Sie unterstützt das Abrufen, Bearbeiten und Hochladen von Beiträgen, sodass ich meine Inhalte bequem in Visual Studio Code verwalten kann, ohne das WordPress-Backend öffnen zu müssen. Mit Markdown und Frontmatter.
Beispiel-Code mit MediaWiki:
==Hallo==
[[Kategorie:Hallo]]
Beispiel-Code mit WordPress:
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title: Sample documents of extension "WordPress Post"
status: publish
date: "2021-12-31T23:00:00"
categories: [vscode]
tags: [vscode, typescript]
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## Hallo
Ein weiteres gutes Tool ist Frontmatter in Visual Studio Code. Mit Frontmatter kann ich Markdown-basierte Inhalte und Metadaten (wie Titel, Kategorien, Veröffentlichungsdatum) einfach verwalten. Die Erweiterung bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Organisation und Bearbeitung von Inhalten für statische Seitengeneratoren wie Hugo oder Jekyll direkt im Editor. Ich arbeite nicht mit WordPress, weil es mit MySQL funktioniert. Mein Server verwendet PostgreSQL, nicht MySQL. Ich wollte nicht zwei Datenbanken nutzen.
Static Site Generator
Ich mag Static Site Generatoren nicht so gern, weil man bei sehr großen Dokumenten leicht die Übersicht verlieren kann. Ich möchte später Text auf KI anwenden und programmieren. Den Inhalt möchte ich exportieren und weiterverwenden können. kategorie:03.02.2026